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Samstag, 7. August 2010
Gebenedeit sei die Frucht meiner Gedanken
gedankensturm, 05:39h
Gedanken sind leicht
Gedanken sind schwer
Gedanken sind einfach
Einfach kompliziert
Gedanken sind wertvoll
Viel zu wertvoll
Gedanken sind leicht
viel zu leicht
leicht verloren
können sie gehen
Damit muss Schluss sein!
Gedanken dürfen nicht verloren gehen
Denn sie sind frei.
Freie Menschen machen sie aus uns
Selbst jenen, die in Unfreiheit leben
Geben sie leben
Und Nahrung
Das Essen der Freiheit; die Frucht
Ich esse sie gerne
Nehme sie in mir auf, verbrauche sie, atme sie, liebe sie, lebe sie.
Male sie aus, tanze sie.
Und jetzt schreibe ich sie auf.
Gebenedeit sei die Frucht meiner Gedanken.
Ich gelobe:
Nie wieder werde ich sie vergessen, meine Gedanken.
Nie mehr missen, vertauschen mit Wissen
vergeuden, verschleudern, verwerfen
Fallen gelassen
habe ich sie viel zu oft
ich hoffe, sie sind nicht erschöpft
ich bin es ganz sicher nicht
Nimmersatt machen sie mich
laben kann ich mich
nun schon seit Tagen
von dieser einen Idee, dieser Funke, ja dieser Gedanke
ein wenig der kranke - umso besser
je kranker je schöner
umso besser ranken sich meine Gedanken
um diese fixe Idee, dieser Funke – der Halunke
er ist entfacht
und nun ist es vollbracht!
Die Gluht glüht, das Feuer, es brennt
brennt tief in mir
das Feuer meiner Gedanken
es wird größer und größer
weiter und breiter
ein ganz gescheiter Gedanke
war es scheinbar
zu schreiben, was ich so denke – es sind Geschenke
Geschenke meiner Seele
Tief aus der Symbiose meines denkenden Herzens
meines fühlenden Hirns
Nur wohin soll das führen?
Wer bin ich?
Dass ich denke
dass meine Gedanken
etwas Besonderes wären?
Besonders wertvoll
wer weiß das schon
oder wer mag es von sich zu behaupten
Und überhaupt
Wo ist denn der Belang
dieser kranken, sich immerzu um sich selbst rankenden
Gedanken?
Was ist der Sinn, wie ist der Zweck?
Klar, sie sind nicht mehr weg.
Wackliger Blick – unser Glück
steht auf Papyrus-Beinen
und sie brennen.
Der Zweck? Ich lache ihn aus und spucke ihm ins Gesicht
Wer bist du, Rationalität?
Wer bist du?
Wer bist du, der immer einen Sinn hinter allem sehen muss?
Die wahre Macht der Menschheit liegt in ihrem Mut zum Unsinn.
Jeder Hofnarr steht über dem König
denn er kann jonglieren, zaubern, werfen
mit den Früchten der Freiheit – den Gedanken
Gebenedeit sei die Frucht meiner Gedanken
Nun sind sie frei, toben
Stürmen davon, durchs berstende Tor
Ab durch die Mitte
Jetzt kommt unsere Zeit
Seid ihr bereit?
Gedanken sind schwer
Gedanken sind einfach
Einfach kompliziert
Gedanken sind wertvoll
Viel zu wertvoll
Gedanken sind leicht
viel zu leicht
leicht verloren
können sie gehen
Damit muss Schluss sein!
Gedanken dürfen nicht verloren gehen
Denn sie sind frei.
Freie Menschen machen sie aus uns
Selbst jenen, die in Unfreiheit leben
Geben sie leben
Und Nahrung
Das Essen der Freiheit; die Frucht
Ich esse sie gerne
Nehme sie in mir auf, verbrauche sie, atme sie, liebe sie, lebe sie.
Male sie aus, tanze sie.
Und jetzt schreibe ich sie auf.
Gebenedeit sei die Frucht meiner Gedanken.
Ich gelobe:
Nie wieder werde ich sie vergessen, meine Gedanken.
Nie mehr missen, vertauschen mit Wissen
vergeuden, verschleudern, verwerfen
Fallen gelassen
habe ich sie viel zu oft
ich hoffe, sie sind nicht erschöpft
ich bin es ganz sicher nicht
Nimmersatt machen sie mich
laben kann ich mich
nun schon seit Tagen
von dieser einen Idee, dieser Funke, ja dieser Gedanke
ein wenig der kranke - umso besser
je kranker je schöner
umso besser ranken sich meine Gedanken
um diese fixe Idee, dieser Funke – der Halunke
er ist entfacht
und nun ist es vollbracht!
Die Gluht glüht, das Feuer, es brennt
brennt tief in mir
das Feuer meiner Gedanken
es wird größer und größer
weiter und breiter
ein ganz gescheiter Gedanke
war es scheinbar
zu schreiben, was ich so denke – es sind Geschenke
Geschenke meiner Seele
Tief aus der Symbiose meines denkenden Herzens
meines fühlenden Hirns
Nur wohin soll das führen?
Wer bin ich?
Dass ich denke
dass meine Gedanken
etwas Besonderes wären?
Besonders wertvoll
wer weiß das schon
oder wer mag es von sich zu behaupten
Und überhaupt
Wo ist denn der Belang
dieser kranken, sich immerzu um sich selbst rankenden
Gedanken?
Was ist der Sinn, wie ist der Zweck?
Klar, sie sind nicht mehr weg.
Wackliger Blick – unser Glück
steht auf Papyrus-Beinen
und sie brennen.
Der Zweck? Ich lache ihn aus und spucke ihm ins Gesicht
Wer bist du, Rationalität?
Wer bist du?
Wer bist du, der immer einen Sinn hinter allem sehen muss?
Die wahre Macht der Menschheit liegt in ihrem Mut zum Unsinn.
Jeder Hofnarr steht über dem König
denn er kann jonglieren, zaubern, werfen
mit den Früchten der Freiheit – den Gedanken
Gebenedeit sei die Frucht meiner Gedanken
Nun sind sie frei, toben
Stürmen davon, durchs berstende Tor
Ab durch die Mitte
Jetzt kommt unsere Zeit
Seid ihr bereit?
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Selbstverstaendnis
gedankensturm, 04:59h
Das Schreiben findet seinen Weg zurück in das Bewusstsein der sterblichen, materiellen Überreste. Welche immerhin mit größerer Lebensverweildauer als Gedanken – zumal in einem in Alkohol eingelegtem Hirn – gesegnet sind.
Warum? Weil es notwendig ist. Weil es längst an der Zeit war. Weil ich es brauche. Jetzt. Aber vor allem in der Zukunft.
Leben kann man nicht planen, dazugehörige Karrieren ebenso wenig. Das Leben regnet auf uns und es obliegt dem Einzelnen, es in kleinen Tropfen aufzusaugen oder abzustoßen. Nicht jeder kann ein Held sein. Dies ist auch gar nicht notwendig. Trotzdem, ein paar muss es geben, die Welt, die Menschheit braucht sie. Was wäre das für eine Welt ohne Helden?
Helden opfern sich. Für ein höheres Ziel. Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität oder ganz spezielle Güter. Sie ernten dafür Ruhm, Anerkennung, Bewunderung oder ganz spezielle Güter.
Ist es das wert? Niemand wird als Held geboren. Oder dazu gemacht. Der Heldenstatus resultiert aus Handlungen. Handlungen, die der gewöhnliche Mensch aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage zu vollführen ist. Es kommt irgendwann im Leben der Zeitpunkt, der Wendepunkt, an dem der Held sich entscheidet, ein Held zu werden. Nicht, weil er diesen Status konkret anstrebt, sondern, weil er davon überzeugt ist, das Richtige zu tun – für die Welt, die er soeben rettet, aber auch für sich persönlich.
http://www.youtube.com/watch?v=0W25uK-TETU
Warum? Weil es notwendig ist. Weil es längst an der Zeit war. Weil ich es brauche. Jetzt. Aber vor allem in der Zukunft.
Leben kann man nicht planen, dazugehörige Karrieren ebenso wenig. Das Leben regnet auf uns und es obliegt dem Einzelnen, es in kleinen Tropfen aufzusaugen oder abzustoßen. Nicht jeder kann ein Held sein. Dies ist auch gar nicht notwendig. Trotzdem, ein paar muss es geben, die Welt, die Menschheit braucht sie. Was wäre das für eine Welt ohne Helden?
Helden opfern sich. Für ein höheres Ziel. Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität oder ganz spezielle Güter. Sie ernten dafür Ruhm, Anerkennung, Bewunderung oder ganz spezielle Güter.
Ist es das wert? Niemand wird als Held geboren. Oder dazu gemacht. Der Heldenstatus resultiert aus Handlungen. Handlungen, die der gewöhnliche Mensch aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage zu vollführen ist. Es kommt irgendwann im Leben der Zeitpunkt, der Wendepunkt, an dem der Held sich entscheidet, ein Held zu werden. Nicht, weil er diesen Status konkret anstrebt, sondern, weil er davon überzeugt ist, das Richtige zu tun – für die Welt, die er soeben rettet, aber auch für sich persönlich.
http://www.youtube.com/watch?v=0W25uK-TETU
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