Samstag, 18. November 2017
Tuk-Tuk
Ein interessantes Gespräch mit einem Tuk-Tuk-Fahrer geführt. Vor dreißig Jahren kann er in die große Stadt, da er sich und seine Familie von der Landwirtschaft nicht mehr ernähren konnte. Nach dem obligatorischen Verkupplungsversuch, den ich erfolgreich abwehren konnte, hat er mir ein wenig von seinem Alltag erzählt. Seit dreißig Jahren fährt er auf seinem Tuk-Tuk durch die große Stadt, Tag ein, Tag aus. Er wäre lieber wieder Bauer und vermisst das Leben auf dem Land. Urlaub hat er nie. (Peinlicherweise hatte ich ihn gefragt, ob er schon einmal vereist ist.) Er hat eine Frau und zwei Kinder. Laut eigener Aussage gehört er zu den Fahrern, die keine Verträge mit Shops eingehen, um dort Prozente und Benzingeld zu bekommen, wenn er dort Fahrgäste ablädt. Ich denke, dass das meiste, was er mir erzählte der Wahrheit entspricht.

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Mittwoch, 4. Oktober 2017
Saigon
Tag 16 – Phú Quốc Airport

Mach’s gut, Phú Quốc. Es war schön mit dir. Fliegen ist natürlich purer Luxus (Und mies für die Umwelt). Aber heute sind mir mal dekadent. Taxi zum neuen Airport (Der alte wird hier übrigens einfach als Straße weiterbenutzt. Schon spaßig, mit einem Roller über eine Landebahn zu heizen.), Check-in, jetzt am Gate chillen, 'ne Stunde warten oder so. Dann eine knappe Stunde fliegen, Taxi zum Hostel, fertig.



Saigon. Bisschen abgefuckt das Hostel. Die Mitbewohner scheinen ziemlich fertig und/oder unfreundlich zu sein. Keiner sagt hallo. In der Stadt sieht man den europäischen Einfluss, große grüne Parks, lange Alleen, Kolonialbauten. Gerade in einer Kneipe um die Ecke einen Meerbuscher kennengelernt, der in Tokyo studiert. Hat uns eine unschöne Geschichte erzählt von einem anderen Backpacker, der im Suff mit der Währung durcheinandergekommen ist, aus Versehen 1.000 Euro abgehoben hat und dann in eine Gasse gezogen, verprügelt und ausgeraubt worden ist. Keine Ahnung, wie viel davon stimmt und natürlich kann man auch einfach Pech haben. Aber bei jeder dieser Geschichten, die ich bislang gehört habe, gab es meistens einen potentiellen Wendepunkt. An diesem hätte der Überfall mit etwas vorausschauenderem Verhalten vermieden werden können. Wachsam bleiben, aber genießen.



Tag 17 – The Real Lucy Hotel, Saigon

Hier versuchen einen selbst die Apotheker über den Tisch zu ziehen! :D Mo schlief noch, also lief ich ein wenig durch die Gegend, auf der Suche nach einem Frühstück und neuem ACC-Ersatz. Ersteres war schwierig zu finden, auf Hühnchen auf Baguette hatte ich noch keine Lust. Geschweige denn auf den Rest, der sonst so angeboten wurde. Immerhin fand ich eine Apotheke, die sogar ACC am Start hatte. Für 12 Pakete 200er, also vier Tagesrationen wollte der Meister, der seine Kolleginnen im Angesicht eines vermeintlich wohlhabenden Europäers verscheuchte, um das Verkaufsgespräch selbst zu übernehmen, aber 340.000 Dong haben. Also 11 Euro, bzw. $15! Ich sagte ihm daraufhin, dass ich in Phnom Penh für das ganze Paket $3,50 gezahlt hätte. Daraufhin wollte er dann nur noch $1,61, einmal mehr begleitet von wildem Herumgetippe auf einem Taschenrechner. Im Wissen, nun zwar immer noch den vielfachen Preis eines Einheimischen, aber immerhin einen deutlich angemesseneren zu zahlen, schlug ich zu und besiegelte so den ersten Apotheken-Deal meines Lebens.



Später. Vorhin im Bia College ein sehr nettes lesbisches Paar aus Australien getroffen. Gute Gespräche über Reisen und das Leben. Tagsüber dem War Museum einen Besuch abgestattet. Es war einseitig, aber eindrucksvoll. Krass, wie das kommunistische Vietnam die Friedensbewegung vereinnahmt. Alles, was gegen die imperialistischen USA geht, ist gut. Keine Frage, dass die USA unfassbare Kriegsverbrechen begangen, z. B. Vietnamesen an Panzer gebunden und zu Tode geschleift, Napalm und Agent Orange über Dörfer abgeworfen haben. Die Folgen wurden im War Museum zur Schau gestellt. Ich für meinen Teil habe für die nächste Zeit erst einmal genug verkrüppelte und tote Kinder gesehen. In europäischen Museen wird das Leid weniger drastisch dargestellt. Was angemessener ist und für folgende Generationen den größeren Lerneffekt bringt, lässt sich aber durchaus diskutieren, finde ich.



Tag 18

In der Frühstückslobby von Mücken umzingelt. Die Stich-Prävention läuft hier nicht so. Aber schon kommt der sehr nette Wachmann mit einem Räucherteil an, was die saugenden Biester wohl vertreiben soll. Bin froh, wenn ich aus dem Hostel wieder raus bin, alles sehr anonym hier. Aber Saigon ist als Stadt ausgesprochen schön. Gestern waren wir wieder in einem „Einheimischen-Restaurant“. Wie die Leute immer abgehen, wenn wir da einfach so reinkommen, Wahnsinn! Extrem lustig und sehr sympathisch. So haben wir wieder viele neue Vokabeln gelernt, zum Beispiel wie man einem hübschen Mädchen Komplimente macht (ban tep lan!). Vokabelhilfen dieser Art geben die jungen Kellnerinnen auch ungefragt ausgesprochen gerne.
Aber ein gutes Kontrastprogramm nach den Eindrücken des Kriegsmuseums. Ernsthaft, verstümmelte und niedergemetzelte Kinder habe ich nun genug gesehen. Einfach nur krass, was dieser Krieg den Menschen angetan hat. Agent Orange, Agent des Todes. Diese Bilder werde ich eine Weile nicht vergessen.
Es sind die Feinheiten, die den Unterschied ausmachen. Die amerikanischen Panzer stehen vor dem Kriegsmuseum, die sowjetischen vor dem Unabhängigkeitspalast.



Später waren wir wieder im Bia College. Witzig, wie die Vietnamesen sich da ordentlich einen hinter die Binde kippen. Bevorzugt in großen Gruppen. Einige haben uns fröhlich zugeprostet. Und wir dann zurück: Dzô! Herrlich. Für die Aussicht vom Lotus Tower mussten wir 200.000 Dong latzen, aber das war es wert. Auf der einen Seite ein Sonnenuntergang über einer Stadt, die weiter reicht, als das Auge blicken kann. Auf der anderen Seite eine omegaförmige Flussbeugung, der Saigon River.

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Montag, 2. Oktober 2017
„Psycho“ Quinn McCarthy - I
37 Minuten später.

Quinn, nun ein Psycho, stürmte aus dem Laden. Er war blutüberströmt, kleine Körperteile der fetten Negerin, Schädelfragmente oder was auch immer, hingen in seinen Klamotten. Auf dem linken Auge konnte er nicht mehr sehen, sein eigenes Blut tropfte aus der Augenhöhle. Draußen war es fast dunkel geworden. Das erstaunlich helle Mondlicht spiegelte sich im Wahnsinn seines leuchtenden rechten Auges.
Und Quinn rannte los. Zeugen werden später behaupten, dass sie nie zuvor jemand derart boshaft laufen sahen. Dabei war sein Lauf nicht unbedingt der eines Raubtiers auf der Jagd nach Beute. Denn seinen Sprints mangelte es dafür an Eleganz, vor allem aber fehlte ein klares Ziel, ein eindeutiges Opfer. Quinn machte vielmehr den Eindruck, als würde er durch das Laufen eine eigenartige neue Identität entwickeln. Als würde er selbst die Bösartigkeit seines Seins realisieren. Und sie lieben. Sich selbst lieben, so wie er sich selbst vor seinem Amoklauf verachtet hatte.
Da war kein Zittern mehr, keine Zweifel. Absurd der Gedanke, einmal – 37 Minuten zuvor – noch ein harmloses Kaninchen gewesen zu sein, ein Beutetier. Nun war der Jäger. Er hatte es allen gezeigt. Und mit jedem Schritt, mit jedem Sprint wurde er gefährlicher. Er spürte den Wahnsinn, der durch seinen Körper strömte, seine Adern durchfloss. Quinn hatte sich noch nie im Leben so gut gefühlt. Und das Beste waren die Blicke. Die Blicke, die ihn so lange Zeit mit erniedrigender Geringschätzung bestraft hatten. Sie waren nun voller Furcht. Furcht, dass er ihrem erbärmlichen Dasein ein Ende bereiten könnte.
Und genau das tat er. Bei Gott, und wie er das tat. Quinn wusste, warum sie ihn plötzlich fürchteten. Dass ein durchgeknallter Typ mit einer Knarre durch die Straßen jagte, kam vor. Aber nicht so. Ein Killer, ein Einbrecher, ein Dieb, ja auch ein Mafiosi läuft nicht so durch die Straßen. blut- und schweißüberströmt, ja. Wild um sich ballernd, klar. Aber nicht mit diesen irren Haken, diesen geistesgestörten Richtungs- und Tempowechsel, diesen Kombinationen aus überfallartigen Vollsprints und boshaft überlegen trunkener, tänzelnder Schritte, die entfernt an ein glücklich zuschnappendes Salzwasserkrokodil erinnerten. Das war neu.
Und das war es auch, was Lara, die Reporterin von ICC3 so begeisterte, als mit Hank – glücklicherweise ein fähiger und gerade einsatzbereiter Hubschrauberpilot – im geringst- und schnellstmöglichen Anflug auf die unverhoffte Topstory düste. Mit Gespür und der nötigen Gier hatte sie sich diese Geschichte, die ihren endgültigen Durchbruch bedeuten könnte, geschnappt. An Eileen, die sie zu diesem Zweck leider in der Damentoilette hatte einsperren müssen, verschwendete sie keinen Gedanken mehr. The winner takes it all. Selbst Schuld, Süße. Was hatte das Mädchen auch so eine unglaublich schwache Blase?

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Dienstag, 19. September 2017
Semantische Deeskalation muss weg.
So, und jetzt reden wir mal über diese Wahl. Wie sich nach der Vollkatastrophe von 2009-2013 wieder eine Mehrheit für Schwarz-Gelb anbahnen kann, ist mir unbegreiflich. Allein für die Entscheidung, den Atomausstieg wieder rückgängig zu machen, um dann nach Fukushima erneut zurückzurudern, sollte eine derartige Koalition die nächsten 20 Jahre keine Mehrheit mehr finden. Hat mal jemand ausgerechnet, wie viele Milliarden das den Steuerzahler gekostet hat? Aber nein, die FDP hängt ein paar fancy Plakate auf und ist wieder da. Und die Union begnügt sich weiterhin damit, den Bürgern die Erfolge der SPD semantisch deeskalierend zu verkaufen.
Dies mag kurzfristig zu Wahlerfolgen führen, langfristig gefährdet es dennoch, da muss man nur mal Josef Klein lesen, die Stabilität unserer Demokratie.
Wo gesellschaftliche Probleme nicht mehr diskutiert, sondern wegmoderiert werden, bildet sich ein Nährboden für Populismus und Extremismus. Denn nichts ist gefährlicher als eine zunehmende Anzahl von Menschen, die sich bedrängt, bedroht, abgehängt fühlen, nicht mehr repräsentiert und ernst genommen. Man muss mit den Leuten reden. Und ihnen die Probleme erläutern. Da stehen auch die Medien in der Pflicht. Aber dort wird leider nur stumpf und teilweise tendenziös auf die AfD eingeschlagen, statt sich mit den Ursachen zu beschäftigen. Das schürt dort weiter den bereits vorhandenen Hass und nützt einzig und allein der AfD. Es ist echt zum Kotzen.
Bedauerlich ist auch, dass kaum über die gute politische Arbeit geredet wird, die, wie ich aus persönlicher Erfahrung weiß, viele engagierte und kompetente Leute Tag für Tag leisten. Und nein, das gilt nicht nur für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.
Die Auseinandersetzung mit politischen Themen muss wieder in den Fokus und in den Alltag der Menschen rücken und dafür, genau dafür, muss Merkel weg.

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Donnerstag, 14. September 2017
„Psycho“ Quinn McCarthy - Intro
„Psycho“ Quinn McCarthy war ein ziemlich gewöhnlicher Mensch, ehe er zum Killer wurde. Ein kleiner Gauner, genervt vom Leben und von Leuten, die ihn herumkommandierten, durch die Gegend schubsten wie gewöhnliches Vieh. Es hatte sich viel Unmut in ihm aufgestaut, es war aber eher die nackte Angst eines kleinen Fisches, nicht von einem größeren verschluckt zu werden, die ihn antrieb, nicht starker Hass. Zumindest damals noch, als alles begann.
Er war verzweifelt, hatte sich in eine unmögliche, ausweglose Lage gebracht, weil er sich für cleverer gehalten hatte, als er tatsächlich war. Und jetzt musste er diesen Typen umlegen, mit dem er zusammenarbeitete. Sein Boss wollte es so. Es war heiß und scheiß lebendig in diesem Moloch einer Stadt. Die Abenddämmerung setzte gerade ein, es roch nach Schweiß, Fäule, Schmutz. Die ersten Anzeichen der bald einsetzenden Verwesung. Quinn nahm einen tiefen Schluck aus seiner kühlen mit, Kondenswassertropfen verzierten Flasche Heineken. Er konnte nicht klar denken. Vor Angst und Nervosität hatte er in den letzten Tagen kaum ein Auge zugetan. Blinde Paranoia ergriff sein klopfendes Herz. Zur Beruhigung griff er nach seiner Glock. Das kalte Gefühl von Stahl und Sicherheit gab seinem Selbstvertrauen einen dringend benötigten Schub und ließ das Zittern in seinen Händen verstummen.
Die Lage war schlimm, ja, schrecklich kompliziert, aber noch konnte er sich wehren. Wenn Quinn das Kaninchen in der Schlangengrube war, so ein flinkes, mit verdammt scharfen Zähnen. Er konnte zubeißen und entkommen. Er musste nur schneller sein. Und schnell sein, das konnte er doch, oder? Früher, da war
„Quinn!“
Zu spät. Arthur hatte den Disput mit dem hartnäckigen Besitzer des Mini-Markets beendet. Beide waren tief verstrickt in diese Angelegenheit. Arthur war offiziell auf seiner Seite, aber was hieß das schon?
„Los, mach dich mal nützlich, hol Kippen und für mich Kaugummi, du weißt schon, das mit der komischen rosa Verpackung.“
Arthur war manchmal ein merkwürdiger Typ. Einen Tick zu extravagant für jemanden in seiner Position.
„Hokay.“ (Das Kaninchen folgt. Aber nicht mehr lange ...)

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Donnerstag, 7. September 2017
Vom Fanatismus der Finanztiere
Von Religion geht keine Gefahr aus. Von Fanatismus jedoch sehr wohl. Fanatismus kann religiös motiviert sein, aber auch ideologisch, links, rechts, (neo-)liberal. Über rechten, linken und religiösen Fanatismus wurde schon viel geschrieben, über neoliberalen noch nicht so sehr. Der neoliberale Fanatismus weist Parallelen zur Anarchie auf. Es ist ein Raum der Gesetzlosen, wo wie in der Tierwelt das Recht des Stärkeren herrscht. Die großen Finanztiere fressen die kleinen und werden fetter und fetter. Die mittleren erhalten nur noch die Kadaver. Sie nagen sich an den Knochen die Zähne wund, um zu überleben, irgendwie.

Die großen Finanztiere denken, dass sie unendlich wachsen können, doch irgendwann platzen sie. Wenn zwei oder drei implodiert sind und ihre Eingeweide in der Savanne herumliegen, merkwürdig verstreut und durcheinander, schreien die anderen nach den Medizinmännern. Früher, in einer kurzen Zeit der Besonnenheit, haben die Medizinmänner einmal das Wachstum aller Finanztiere reguliert. Heute können oder wollen sie es nicht mehr. Die Gedanken der großen Finanztiere schwirren nun auch in ihren Schädeln, bei einigen wie lästige Fliegen. Bei anderen ganz natürlich, denn sie waren oder sind oder werden selbst große Finanztiere. Auch darum müssen die Medizinmänner eingreifen, wenn zwei oder drei der Großen geplatzt sind. Denn dann ist es eine Krise und es droht das große Platzen. Das große Platzen bedroht alle Finanztiere und alle Medizinmänner, ob Groß, ob Klein. Es zu verhindern ist also alternativlos.

In letzter Zeit war oft Krise. Es musste viel Medizin geschluckt werden, um das große Platzen zu vermeiden. Zum Regulieren war es schon – oder noch oder immer – zu spät. Gut, dass noch Medizin da war. Jetzt kann wieder gefressen werden, bis in alle Ewigkeit.

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Montag, 24. Juli 2017
Die Lang Tour, Part II
Nun sind wir auf einer verlassenen Insel mit Traumstrand. Der frisch gefangene Fisch brutzelt über dem Lagerfeuer. Wir tollen herum, klettern Palmen hoch und stellen im türkisfarbenen, kristallklaren Wasser das Nirvana Nevermind Cover nach, wobei wir den Geldschein durch eine Dose Saigon Lager ersetzen. Ich könnte an einem schlechteren Ort sein.



Tag 14. Aufgewacht, bevor der Hahn krähte. Unfassbar, die Lang Tour gestern. Vielleicht das Coolste, was wir bislang gemacht haben. Mit Angkor Wat kann man es natürlich nicht vergleichen. Aber die zwei Schwedinnen hatten nicht zu viel versprochen. Wir blieben noch ein wenig länger als geplant und beobachteten, wie die Sonne im südchinesischen Meer versank. Auf der Rückfahrt war es faszinierend, das nun dunkle Meer im (fast Voll-)Mondschein zu beobachten. Mystisch, wie sich das Mondlicht im Meer spiegelt und Schatten auf die Inseln wirft. Eine andere Welt bei Nacht. Die Bilder dieser Reise werden sich auf jeden Fall für immer in mein Gedächtnis brennen.
Unsere Reisebande war auch lustig, hat echt Spaß gemacht mit der Truppe. („And now, we will be facebook friends foreverrrr!“) Später waren wir in Doung Dong spontan noch mit allen (bis auf den chinesischen Australier, den wir leider aus Versehen irgendwo vergessen hatten) in einem indischen Restaurant essen. Zum Glück konnte ich nun auch wieder feste Nahrung zu mir nehmen, denn das Essen war ausgesprochen deliziös. Palak Paneer mit geilem Naan-Brot und die beste, mit verschiedenen Käsesorten verzierte, Currysauce der Welt.



Ein bisschen verliebt habe ich mich in die Duschen des Lang Chia Hostels. Wie vieles hier befinden sie sich im Freien, so dass man diesen unglaublichen Sternenhimmel bewundern kann, während einem ein Mini-Wasserfall über den Rücken rieselt. Als ich die Dusche verließ meinte Chris, der bunte Kanadier mit der Gitarre, zu mir, dass ich gerade aussähe wie der glücklichste Mensch der Welt. Und vielleicht stimmte es auch, für diesen einen Moment.

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